September 1

Gehaltsverhandlung – 5 Tipps, die dich nachhaltig auf die Erfolgsspur bringen!

Wer kennt das nicht? – Man arbeitet einige Jahre erfolgreich und eigentlich auch zufrieden in seinem Job. Man macht den Job gerne, mag das Unternehmen, schätzt die Kollegen. Stressige Zeiten und herausfordernde Momente hat es schon zur Genüge gegeben. Einige Projekte konnten sehr erfolgreich abgeschlossen werden. Was steht einer Gehaltsverhandlung im Weg?

Wenn man Glück hat, bekommt man einmal ein formloses „Dankeschön“ ausgesprochen.

Aber mal ehrlich: Wer wurde schon jemals vom Chef gefragt, ob er oder sie gerne mehr Geld hätte, aufgrund der tollen Leistungen?

Eben.

Job-HR

Daher heißt es: Ran an den Speck.

Wenn du schon mehrere Jahre keinen entsprechenden Gehaltssprung mehr hattest, deine persönliche Performance passt und auch das Unternehmen wirtschaftlich gut dasteht, solltest du dein Glück versuchen.

Gehaltsverhandlung
Gehaltsverhandlung – 5 Tipps, die dich nachhaltig auf die Erfolgsspur bringen!

5 Anfängerfehler, die viele Bewerber machen.

und leider dafür sorgen, dass die Bewerbungsunterlagen sofort im Papierkorb landen.

Gehaltsverhandlung - Mit diesen 5 Tipps erhöhen sich deine Erfolgschancen drastisch:

Tipp 1 - Das richtige Mindset!

Gehaltsverhandlung - Raus aus der Arbeitnehmer-Opferrolle! Du hast Verhandlungsmacht! Du bist wertvoll! Du leistest gute Arbeit! – Wenn du ein Top-Performer bist, kommt es dem Unternehmen viel teurer, dich zu demotivieren oder zu verlieren, als dir den ein oder anderen Hunderter mehr zu zahlen.
Fluktuation und Neueinstellung kostet ein Heidengeld. Das Unternehmen verliert wertvolles Know-How und es dauert, bis ein neuer Mitarbeiter wieder entsprechend eingearbeitet ist.
Dieses Tatsachenwissen brauchst du so offen deinem Chef gegenüber nicht zu erwähnen – es reicht, wenn du es weißt UND wenn du im vollen Bewusstsein deiner Stärken und Benefits für das Unternehmen in die Gehaltsverhandlung gehst.

Tipp 2 - Vorbereitung!

Wer nicht plant, plant sein Versagen!
Bereite dich auf das Gehaltsgespräch gut vor. Arbeite deine wesentlichen Erfolge, deine größten Benefits für das Unternehmen heraus. Je eher man das quantifizieren kann (zB in Einkaufs- oder Verkaufsjobs, oder bei Effizienzsteigerungen) desto besser für dich. Auch wenn sich dein Aufgabengebiet, bzw. die übernommene Verantwortung vermehrt haben, kannst du diese Argumente gut ins Treffen führen. Je besser und strukturierter du vorbereitet bist, desto besser.

Tipp 3 - Ziele & Alternativziele festlegen!

Setze dir ein Ziel, wo du betraglich hin möchtest mit deinem Gehalt. Idealerweise ein Minimum, einen Idealwert und ein Maximum. Überlege dir, mit welchem Wert du in die Gehaltsverhandlung gehst. Welche Vorteile könnte es für dich haben, mit dem Maximalwert hineinzugehen? Welche Risiken?
Setze dir außerdem alternative Ziele. Wenn du den Idealwert beim Geld nicht erreichen kannst, oder wenn du nicht zwangsläufig nur auf mehr Geld aus bist, was treibt dich sonst an? Möchtest du mit deinem Arbeitgeber zB über Flexibilität, Home Office, mehr Freizeit, der Bezahlung einer Weiterbildung, oder dgl. verhandeln? – Kenne deine alternativen Motivatoren.

Tipp 4 - Dein Letztgehalt ist irrelevant!

Am Bewerbermarkt bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Wenn du dich also auf eine neue Stelle bewirbst, ist dein Letztgehalt eigentlich irrelevant. Natürlich möchte es der Recruiter wissen. Er wird so versuchen, dich zu schubladisieren und außerdem liegen für ihn viele Benchmark-Informationen in diesen Gehaltsdaten. So bekommt man automatisch mit, wie andere Unternehmen bezahlen.
Stell‘ dir daher vor, du bist der Verkäufer deiner Arbeitskraft und Leistung. Welchen Wert hat deine Leistung derzeit am Markt. Gibt es viele, die das können was du kannst? Sind derzeit viele Unternehmen auf der Suche nach deinen Qualifikationen? Fachkräftemangel?
Auch in diesem Punkt zahlt sich Vorbereitung und Recherche aus. Es schadet nicht, wenn du valide Daten zu angebotenen Gehältern in deinem Job hast. Diese Werte kannst du dann auch bei einem Bewerbungsgespräch elegant einbauen.

Tipp 5 - No-Go’s vermeiden!

Ein absolutes No-Go bei der Gehaltsverhandlung ist es, dem Gegenüber mit der Kündigung zu drohen. Das verhärtet auf einen Schlag die Fronten und mit diesem Verhalten, lässt du deinem Gegenüber noch weniger Spielraum. Entweder er gibt nach, und es bleibt dann bei ihm der fade Beigeschmack, dass er sich erpressen hat lassen. Oder er gibt nicht nach, partout nicht, nicht einmal ein bisschen, weil er sich eben nicht erpressen lassen möchte. Eine volle Sackgasse also.

Wenn dein Gegenüber schlau ist, wird er selbst auf die Idee kommen, dass du dich am Markt umsehen könntest, wenn er oder sie allzu stur deine Wünsche ignoriert.

Außerdem solltest du vielleicht nicht bereits nach der ersten Einarbeitungsphase um eine Gehaltsanpassung bitten. Angemessen sind Gehaltsforderungen in etwa alle 2 Jahre.

Gehaltsverhandlung

Meine 5 Tipps für eine gute Gehaltsverhandlung!

Viel Spaß bei Ausprobieren und Umsetzen!


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